QuadaverNet : MnetShortThoughts

StartSeite :: TextSearch :: PageIndex :: RecentChanges :: Login/Account :: You are 38.107.191.108
kurze gedanken... (on short notice)

- #mnet und #m-net (quakenet) ist schon besetzt => #messagenet is der channel
- Infrastruktur erklären
- der sinn einer zentralen konfiguration
- Warum das Ganze? ausführlich...
- Konkurrenz erklären.. GSBOT, serv-u
- beispiele von usage: was filter serv-u, was macht mnet hingegen? (falsch und richtig)
- Abgrenzung der Kompetenzen erklären: broadcasting messages <> findplayer, findserver features.
- warum grenzen andere nicht ab? weil sie EINE lösung, nur für sich, in ihrer macht, haben wollten - kein toolbox-ansatz.
- Gedanken zum Thema "Macht" darstellen
- Wann kann man ein Community Projekt als GPL releasen? - wenn es modular genug für andere Communities gebaut ist. .. ergebnis: XML-config: Multi-Networking, Multi-Frequency.
- "recommended settings" für einen eggdrop-bot
- server.c msgrate auf 4... wegen excess flood. eggdrop neu compilen


Entmachtung?

Wettbewerb ist effektiv. Er sorgt dafür, dass ein Ausgleich zwischen den Interessen der Abnehmer und den Interessen der Anbieter stattfindet. Im Idealfall werden die Bedürfnisse beider Seiten bestmöglichst befriedigt; schließlich ist der Wettbewerb die effektivste Form des Suchprozesses.
Funktionierender Wettbewerb ist ein Entmachtungsprozess. Unregulierter Wettbewerb neigt dazu, sich auszuschalten. In der Weimarer Republik gab es ein Grundsatzurteil des RGHs: Kartellverträge sind rechtens. Das aber führte folglich - vor allem auf der Seite der Anbieter - zu einem Konzentrationsprozess in Form von Kartellen. Monopole oder Quasimonopole aber - ob in Form von Kartellen oder sonstigen Zusammenschlüssen - neigen meist zu sogenannten X-Ineffizienzen. Ohne jemanden, der ihnen im Nacken sitzt, können sie bestimmen, was auf den Markt kommt oder nicht. Es gibt ja keine Konkurrenz - die Folge sind hohe Preise, vergleichsweise schlechter Service für den Abnehmer und schließlich unnötige Geldverschwendung. Und nichts ist für einen Ökonomen schlimmer als Ineffizienz.
Für den Kunden ist Wettbewerb gut. Er kann wählen, er kann, wenn er unzufrieden ist, ein anderes Produkt kaufen oder eine andere Dienstleistung bevorzugen.
Für den Anbieter ist Wettbewerb einerseits schlecht, da unbequem. Auf der anderen Seite aber ist es gerade der Innovationsdruck, der Spaß macht - und wer will schon fett und selbstzufrieden auf der Couch liegen, während zerknautsche Kunden nur widerwillig die angebotenen Produkte in Anspruch nehmen? Und das nur, weil es keine gescheite Alternative gibt?
Wettbewerb ist Entmachtung, Wettbewerb ist Empowerement. Sowohl dem Abnehmer als auch dem Anbieter wird mehr Verantwortung übertragen.
--CricetuS, 2004-08-03 16:09:47 (Tue)